Produktion
Ton entscheidet mehr als Bild — worauf es bei Events ankommt
Verwackeltes Bild verzeihen Zuschauer. Schlechten Ton nicht. Was Sie über Mikrofone, Tonpult und Rückfallebenen wissen sollten.
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Die unbequeme Wahrheit
Ein Video mit mittelmäßigem Bild und klarem Ton wird zu Ende gesehen. Ein Video mit tollem Bild und dumpfem, halligem Ton nicht. Beim Event ist der Ton zugleich der Teil, den man nachträglich am wenigsten reparieren kann.
Woher wir den Ton nehmen
- Direkt vom Tonpult im Saal. Die beste Quelle für Vorträge und Podien, wenn ein Techniker vor Ort ist.
- Handmikrofon für Interviews. Unverzichtbar für Interviews und für Bühnen ohne Pult.
- Raumton mit eigener Kamera. Nie als Hauptquelle, aber wichtig für Applaus und Atmosphäre.
Wir zeichnen in der Regel mehrere Quellen parallel auf. Fällt eine aus, ist das Material trotzdem verwendbar.
Typische Stolperfallen
- Handmikrofon zu weit vom Mund — der Klassiker bei Publikumsfragen.
- Funkmikrofone im überfüllten Frequenzband, etwa auf Messen.
- Musik über die Saalanlage, die später aus Rechtegründen nicht veröffentlicht
- Publikumsfragen ohne Mikrofon: im Saal verständlich, im Video nicht.
Was Sie tun können
- Nennen Sie uns früh, ob ein Tontechniker und ein Pult vor Ort sind.
- Bitten Sie die Moderation, Publikumsfragen zu wiederholen.
- Klären Sie Musikrechte, bevor eine Playlist zum Einsatz kommt.
Bei der Vorbesprechung gehen wir diese Punkte mit Ihnen durch — das dauert 10 Minuten und rettet regelmäßig den halben Film.
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